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Wilder Hopfen Samen
Humulus lupulus ist eine zweihäusige Pflanze. Der männliche Blütenstand ist eine Rispe, der weibliche eine zapfenartige Ähre.Die jungen Hopfensprossen bis zu einer Länge von etwa 30 cm können Sie als delikates Feingemüse ähnlich wie Grünspargel zubereiten und verspeisen. Und falls Sie Bier brauen möchten, dann können Sie stark hopfen, so daß auch hier sich die besondere Wirkung der Pflanze entfalten kann. Ca. 175 Korn | 0,6g
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Wilder Hopfen Samen (Humulus lupulus)
Wilder Hopfen Samen eignen sich für den Anbau einer kräftigen, mehrjährigen Kletterstaude mit rauen, gelappten Blättern und mehrere Meter langen, rechtswindenden Trieben. Wilder Hopfen bevorzugt sonnige bis halbschattige Standorte mit frischen bis feuchten, humosen und nährstoffreichen Böden.
Schnellwachsende Kletterstaude für Zäune und Rankhilfen
Verwendungsmöglichkeiten: Hopfen Samen eignen sich für die Begrünung stabiler Zäune, Pergolen, Lauben und Rankgerüste. Die jungen Frühjahrstriebe können nach sicherer Bestimmung ähnlich wie grüner Spargel zubereitet werden. Die zapfenartigen weiblichen Blütenstände werden traditionell zum Bierbrauen und als pflanzlicher Rohstoff verwendet.
Inhaltsstoffe: Die weiblichen Blütenstände enthalten Bitterstoffe, insbesondere Alpha- und Betasäuren, ätherisches Öl, Flavonoide und Prenylflavonoide. Die charakteristischen Lupulindrüsen befinden sich an den weiblichen Blütenständen. Bei aus Samen gezogenen Pflanzen entstehen männliche und weibliche Exemplare; nur weibliche Pflanzen bilden die typischen Hopfenzapfen.
Interessante Fakten: Die Triebe winden sich rechtsherum an ihrer Rankhilfe empor und können innerhalb einer Vegetationsperiode mehrere Meter lang werden. Im Winter sterben die oberirdischen Triebe ab, während der unterirdische Wurzelstock im folgenden Frühjahr erneut austreibt. Hopfen ist zweihäusig, sodass männliche und weibliche Blüten auf getrennten Pflanzen wachsen.
Anbau: Hopfen im Topf? Ja, in einem sehr großen und tiefen Topf mit stabiler Rankhilfe auf Balkon oder Terrasse | im Beet/Garten? Ja | Reicht für die Bepflanzung von etwa 5 m² Rankfläche; bei lockerer Pflanzung entlang von Zäunen oder Rankgerüsten entsprechend für eine größere Fläche.
Anbau wilder Hopfen Anleitung Anleitung 🌱
Schritt 1: Wähle einen geeigneten Standort
Sonnige bis halbschattige Standorte auf tiefgründigen, humosen, nährstoffreichen und frischen bis feuchten Böden. Wähle einen Platz mit einer stabilen, mindestens drei bis fünf Meter hohen Rankhilfe. Der Standort sollte genügend Raum für die kräftigen Triebe bieten.
Schritt 2: Vorbereitung des Bodens
Lockere den Boden tiefgründig auf und entferne andere Pflanzen und Steine. Arbeite reifen Kompost ein. Schwere Böden sollten etwas aufgelockert werden, während sehr sandige Böden durch humusreiches Material eine bessere Wasserspeicherung erhalten.
Schritt 3: Aussaat der wilder Hopfen Samen
September bis November oder nach einer mehrwöchigen feucht-kühlen Behandlung von Februar bis April. Verteile die Hopfen Samen in Töpfen oder Anzuchtschalen und bedecke sie etwa 0,5 bis 1 cm mit Erde. Halte das Substrat gleichmäßig feucht. Die Keimung kann unregelmäßig sein und mehrere Wochen oder Monate dauern. Junge Pflanzen werden nach den letzten stärkeren Frösten ausgepflanzt.
Schritt 4: Bewässerung
Wässere die Aussaat gleichmäßig und lasse das Substrat nicht austrocknen. Auch ausgewachsener Hopfen benötigt während der Wachstumsperiode viel Wasser. Staunässe sollte dennoch vermieden werden.
Schritt 5: Pflege des Hopfens
Leite die jungen Triebe im Frühjahr an der Rankhilfe nach oben. Lasse pro Pflanze einige kräftige Triebe stehen und entferne schwache oder überzählige Triebe. Eine Gabe Kompost im Frühjahr unterstützt das starke Wachstum. Schneide die abgestorbenen oberirdischen Triebe im Spätherbst oder zeitigen Frühjahr bodennah zurück.
Schritt 6: Blüte und Ernte des Hopfens
Blüht meist zwischen Juli und August. Weibliche Pflanzen entwickeln anschließend die zapfenartigen Blütenstände, die gewöhnlich im Spätsommer geerntet werden. Bei aus Samen gezogenen Pflanzen lässt sich das Geschlecht erst mit Beginn der Blüte sicher erkennen.
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Unser Saatgut ist:
Heimisch
Wir vertreiben heimische Arten und Arten, die nicht invasiv sind, damit es zu keiner sog. "Florenverfälschung" kommen kann, sollte doch mal eine Wildpflanze über den Gartenzaun in die umgebende Natur "ausbüchsen".
Insektenfreundlich
Unser Saatgut ist nicht steril, sondern die Blüten können - wenn es eine durch Insekten bestäubte Art ist - von Bienen, Schmetterlingen und mehr genutzt werden.
