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Malve Samen (Wildform)
Die wilde Malve (Malva sylvestris) ist eine rosa bis weiß blühende, ein bis mehrjährige, heimische Staude. Sie eignet sich hervorragend als Bienenweide und bildet eine Nahrungsquelle für einige Schmetterlingsraupen, wie den Distelfalter. Doch auch wir können ihn als leckeres Wildgemüse nutzen.
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Wilde Malve Samen (Malva sylvestris)
Wilde Malve Samen eignen sich für den Anbau einer meist zwei- bis mehrjährigen Pflanze mit rundlichen, gelappten Blättern und auffälligen rosavioletten Blüten mit dunkler Aderung. Die Wilde Malve bevorzugt sonnige, warme Standorte mit mäßig trockenen bis frischen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Böden.
Dunkel geaderte Blüten und essbare Käsefrüchte
Verwendungsmöglichkeiten: Wilde Malve Samen eignen sich für Wildkräuterbeete, Bauerngärten, sonnige Staudenbeete, Wegränder und offene Wildpflanzenflächen. Junge Blätter können roh oder gekocht verwendet werden. Die Blüten eignen sich als essbare Dekoration, während die unreifen, scheibenförmigen Früchte einen milden bis leicht nussigen Geschmack besitzen. Die auffälligen Blüten werden von Wildbienen, Hummeln, Schmetterlingen und weiteren Insekten besucht.
Inhaltsstoffe: Die Wilde Malve enthält vor allem Schleimstoffe sowie Flavonoide, Gerbstoffe und Anthocyane. Die rosaviolette Färbung der Blüten wird unter anderem durch Anthocyanfarbstoffe wie Malvin hervorgerufen. Blüten und Blätter werden traditionell auch für Teezubereitungen verwendet.
Interessante Fakten: Die scheibenförmigen Teilfrüchte erinnern an einen kleinen Käseleib, weshalb die Pflanze auch als Käsepappel bezeichnet wird. Die Bezeichnung „Pappel“ leitet sich in diesem Zusammenhang von einem früher aus Malvenbestandteilen zubereiteten Brei ab. Die Wilde Malve blüht über einen langen Zeitraum und kann an geeigneten Standorten durch Selbstaussaat erhalten bleiben.
Anbau: Wilde Malve im Topf? Ja, in einem großen und ausreichend tiefen Topf auf Balkon oder Terrasse | im Beet/Garten? Ja | Reicht bei dichter Reinsaat für etwa 2m²; als Beimischung in Rasen oder Wildpflanzenflächen entsprechend für eine größere Fläche.
Anbau Wilde Malve Anleitung 🌱
Schritt 1: Wähle einen geeigneten Standort
Sonnige, warme Standorte auf mäßig trockenen bis frischen, nährstoffreichen und gut durchlässigen Böden. Die Wilde Malve eignet sich besonders für Kräuterbeete, sonnige Staudenpflanzungen und offene Gartenbereiche. Dauerhafte Staunässe und sehr schattige Standorte sollten vermieden werden.
Schritt 2: Vorbereitung des Bodens
Lockere den Boden tiefgründig auf und entferne andere Pflanzen, Wurzelunkräuter und größere Steine. Bei sehr mageren Böden kann etwas reifer Kompost eingearbeitet werden. Schwere oder verdichtete Böden sollten mit Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden.
Schritt 3: Aussaat der Wilde Malve Samen
März bis Mai oder August bis Oktober. Verteile die Wilde Malve Samen auf dem vorbereiteten Boden und bedecke sie etwa 0,5 bis 1cm hoch mit Erde. Halte die Aussaat gleichmäßig feucht. Die Keimung kann unregelmäßig erfolgen und mehrere Wochen dauern. Zwischen den ausgewachsenen Pflanzen sollte später ein Abstand von etwa 30 bis 40cm eingehalten werden.
Schritt 4: Bewässerung
Wässere die Samen nach der Aussaat vorsichtig und halte den Boden während der Keimung gleichmäßig feucht. Auch junge Pflanzen sollten nicht vollständig austrocknen. Gut eingewachsene Exemplare müssen später meist nur während längerer Trockenperioden zusätzlich gegossen werden.
Schritt 5: Pflege der Wilden Malve
Die Wilde Malve benötigt an einem geeigneten Standort wenig Pflege. Ein Rückschnitt verblühter Triebe kann die Bildung weiterer Blüten fördern. Sollen sich die Pflanzen selbst aussäen, lässt man einige Früchte vollständig ausreifen. Bei feuchter Witterung können Malven von Malvenrost befallen werden; ein luftiger Standort und das Entfernen stark befallener Blätter können den Befall begrenzen.
Schritt 6: Blüte und Ernte der Wilden Malve
Blüht meist zwischen Juni und Oktober. Junge Blätter können vor und während der Blüte geerntet werden. Die Blüten werden am besten frisch geöffnet an einem trockenen Vormittag gesammelt. Unreife Früchte können geerntet werden, solange sie noch grün und weich sind.