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Johanniskraut Samen (Wildform)
Das echte Johanniskraut (Hypericum perforatum) ist eine altbekannte Heilpflanze kann zu Rotöl verarbeitet werden und wird als stimmungsaufhellendes Kraut verwendet.
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Johanniskraut Samen (Hypericum perforatum)
Johanniskraut Samen eignen sich für den Anbau einer mehrjährigen Wildstaude mit aufrechten Stängeln, kleinen gegenständigen Blättern und zahlreichen goldgelben Blüten. Das Echte Johanniskraut bevorzugt sonnige Standorte mit mäßig trockenen bis frischen, eher nährstoffarmen und gut durchlässigen Böden.
Heilkraut und goldgelbe Sommerblüten
Verwendungsmöglichkeiten: Johanniskraut Samen eignen sich für Kräutergärten, sonnige Wildstaudenbeete, Böschungen, lichte Säume und naturnahe Pflanzungen. Die gelben Blüten werden von Bienen, Schwebfliegen und weiteren Insekten besucht. Das blühende Kraut wird außerdem als traditionelle Heilpflanze bei Depressionen kultiviert und verwendet.
Inhaltsstoffe: Echtes Johanniskraut enthält unter anderem Hypericine, Hyperforin, Flavonoide, Gerbstoffe und weitere phenolische Verbindungen. Pflanzliche Arzneimittel aus Johanniskraut können mit zahlreichen Medikamenten wechselwirken. Eine medizinische Anwendung sollte deshalb mit einer Ärztin, einem Arzt oder einer Apotheke abgestimmt werden.
Interessante Fakten: Die Blätter besitzen zahlreiche durchscheinende Öldrüsen, die im Gegenlicht wie kleine Löcher wirken. Daher stammt der botanische Artname perforatum. Beim Zerreiben der Blütenknospen kann ein rötlicher Pflanzensaft austreten.
Anbau: Echtes Johanniskraut im Topf? Ja, in einem ausreichend großen und tiefen Topf auf Balkon oder Terrasse | im Beet/Garten? Ja | Reicht bei dichter Reinsaat für etwa 1 m²; als Beimischung in Rasen oder Wildpflanzenflächen entsprechend für eine größere Fläche.
Anbau Echtes Johanniskraut Anleitung 🌱
Schritt 1: Wähle einen geeigneten Standort
Sonnige Standorte auf mäßig trockenen bis frischen, eher nährstoffarmen und gut durchlässigen Böden. Das Echte Johanniskraut eignet sich besonders für sonnige Kräuterbeete, Wildstaudenflächen, Böschungen und lichte Säume. Dauerhafte Staunässe sollte vermieden werden.
Schritt 2: Vorbereitung des Bodens
Lockere den Boden auf und entferne andere Pflanzen, Wurzelunkräuter und Steine. Schwere Böden können mit Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden. Eine starke Düngung oder die Zugabe großer Mengen Kompost ist nicht erforderlich.
Schritt 3: Aussaat der Johanniskraut Samen
März bis Mai oder September bis November. Verteile die Johanniskraut Samen auf dem vorbereiteten Boden, drücke sie leicht an und bedecke sie nicht oder nur hauchdünn mit Erde. Die Samen benötigen Licht zum Keimen. Halte die Aussaat gleichmäßig feucht. Die Keimung kann mehrere Wochen dauern. Zwischen den ausgewachsenen Pflanzen sollte später ein Abstand von etwa 30 bis 40 cm eingehalten werden.
Schritt 4: Bewässerung
Wässere die Aussaat vorsichtig, ohne die feinen Samen wegzuspülen. Halte den Boden bis zur Keimung und während der ersten Wachstumsphase gleichmäßig feucht. Gut eingewachsene Pflanzen müssen später meist nur während längerer Trockenperioden gegossen werden.
Schritt 5: Pflege des Echten Johanniskrauts
Das Echte Johanniskraut benötigt wenig Pflege. Eine regelmäßige Düngung ist nicht notwendig. Schneide abgestorbene Stängel im Herbst oder zeitigen Frühjahr zurück. Sollen sich die Pflanzen selbst aussäen, lässt man einige Samenstände ausreifen.
Schritt 6: Blüte und Ernte des Echten Johanniskrauts
Blüht meist zwischen Juni und August. Für die traditionelle Verwendung wird das obere blühende Kraut während der Hauptblüte geerntet. Die mehrjährige Pflanze entwickelt ihre volle Blütenwirkung häufig ab dem zweiten Standjahr.
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Unser Saatgut ist:
Heimisch
Wir vertreiben heimische Arten und Arten, die nicht invasiv sind, damit es zu keiner sog. "Florenverfälschung" kommen kann, sollte doch mal eine Wildpflanze über den Gartenzaun in die umgebende Natur "ausbüchsen".
Insektenfreundlich
Unser Saatgut ist nicht steril, sondern die Blüten können - wenn es eine durch Insekten bestäubte Art ist - von Bienen, Schmetterlingen und mehr genutzt werden.
