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Beifuß - Croutons

Die wilde Crouton - Variante

Heute wollen wir ein Rezept für Croutons vorstellen. Die Verwendung ist hierbei sehr vielseitig. Beispielsweise als Topping landen die kross gebratenen Brotwürfel des Öfteren auf Salaten oder in Suppen. Auch als gesündere Alternative zu Chips eignen sie sich als Snack für Zwischendurch. Doch anstatt sie wie üblicherweise mit mediterranen Kräutern zu verfeinern, verwenden wir den regional wild vorkommenden Beifuß.

Die Pflanze: Beifuß

Beifuß gehört – auch wenn man ihm dies auf den ersten Blick nicht ansieht – wie Kamille, Gänseblümchen und Sonnenblume zu den Korbblütlern (Asteraceae).

Der gewöhnliche Beifuß (Artemisia vulgaris) war in der Vergangenheit ein sehr beliebtes Würzkraut, welches mittlerweile leider fast in Vergessenheit geraten ist. Du bist im Alltag sogar bestimmt schon des Öfteren an der Pflanze vorbeigelaufen, da sie oft und zahlreich unter anderem an vielen Wegrändern und Gebüschen zu finden ist. So unscheinbar das Wildkraut optisch ist, lohnt sich ein näherer Blick und die Entdeckung seiner kulinarischen Verwendungsmöglichkeiten. Denn die im Beifuß enthaltenen Bitterstoffe und ätherischen Öle geben Speisen einen spannenden und aromatischen Geschmack und überzeugen vor allem in gebratenen und gebackenen Gerichten. Die Bitterstoffe sind auch noch gesund, da sie deinen Körper beispielsweise beim Verdauen fettiger Speisen unterstützen. Schon seit jeher gilt der Beifuß zudem als Pflanze der Frauen. An dieser Stelle ist uns allerdings wichtig zu sagen, dass aufgrund des Gehaltes an Thujon und Campher Schwangere von dem Verzehr von Beifuß absehen sollten.

 

***Achtung: Beifuß enthält Thujon und Campher, welche in höheren Dosen abtreibend (abortiv) wirken können. Daher wird von einer Verwendung durch Schwangere abgeraten***

***Achtung: nicht wenige Menschen sind gegen die Pollen allergisch. Allergiker sollten es meiden, diese Pflanze zu sammeln, ein Genuss der Blätter ist unbedenklich***

Wenn du noch mehr über Beifuß erfahren möchtest, kannst du dir weiter unten unser Artenprofil mit zusätzlichen Informationen über Sammelort, Verwechslungspartner, Namensherkunft, Mythologie, etc. ansehen.

Geschmack und Inhaltsstoffe der Beifuss Croutons

So unscheinbar er optisch wirken mag, ein näherer Blick lohnt sich. Bitterstoffe und ätherische Öle zählen unter anderem zu den Inhaltsstoffen und geben den Brotwürfeln in unserem Rezept einen interessanten und aromatischen Geschmack. Die Bitterstoffe sind auch gesund, und unterstützen deinen Körper beispielsweise beim Verdauen fettiger Speisen. Zu gewissen Zeiten findet sich Beifuß auch überteuert in den Supermärkten, während er meist direkt vor den Supermärkten wild wächst. Auch in der Vergangenheit war er ein beliebtes Würzkraut, mittlerweile ist er jedoch leider fast vergessen und wird höchstens noch im Gänsebraten verwendet.

 

Und jetzt viel Spaß beim Ausprobieren!

Rezept Beifuss Croutons

Zutaten :

  • Beifuß (Triebe mit Blätter und Blütenstände)
  • Brot, kann auch älter sein
  • Salz, Pfeffer
  • hoch erhitzbares Öl
Wildkräutersalat

Zubereitung:

  1. Schneide das Brot in Würfel.
  2. Hacke die Blätter und Blütenstände des Beifuß und entferne gegebenenfalls härtere Teile.
  3. Erhitze das Öl in einer Pfanne und brate die Brotwürfel, bis sie goldbraun und kross sind.
  4. Gebe den fein gehackten Beifuß hinzu und brate die Würfel kurz zusammen mit dem Kraut weiter an. Schmecke mit Salz und Pfeffer ab.

Bon apetit!

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