Essbare Pilze: 5 häufige Speisepilze erkennen & sammeln
Pilzwissen
Essbare Pilze: 5 häufige Speisepilze erkennen und sicher sammeln
Wer essbare Pilze im Wald finden möchte, braucht mehr als ein gutes Auge für Farbe und Form. Viele Speisepilze haben charakteristische Merkmale, können aber mit anderen Arten verwechselt werden. Deshalb ist eine sichere Pilzbestimmung die wichtigste Voraussetzung, bevor selbst gesammelte Pilze auf dem Teller landen.
In Deutschland gibt es zahlreiche essbare Wildpilze. Zu den besonders bekannten und häufig gesammelten Arten beziehungsweise Artengruppen gehören unter anderem Steinpilze, Pfifferlinge, Maronen-Röhrlinge, Rotkappen und der Parasol. Der folgende Überblick stellt fünf dieser häufig gesammelten Speisepilze vor und beschreibt wichtige Merkmale, Lebensräume und mögliche Verwechslungen.
Wichtig: Die folgenden Beschreibungen dienen der Information und ersetzen keine zuverlässige Bestimmung eines konkreten Fundes. Selbst erfahrenen Pilzsammlerinnen und Pilzsammlern können Verwechslungen unterlaufen. Das Bundesinstitut für Risikobewertung empfiehlt ausdrücklich, nur Pilze zu sammeln und zu verzehren, die sicher als Speisepilze erkannt wurden.
Du bist dir unsicher und möchtest sicherer werden beim Pilze bestimmen? Wir haben viele Events und Weiterbildungen rund um das Thema Pilze, schau dich einmal auf unserer Seite um.
Welche essbaren Pilze gibt es?
In Deutschland gibt es eine ganze Reihe essbarer Pilze. Für Pilzsammler sind allerdings nicht alle Arten gleichermaßen interessant: Manche sind selten, andere nur unter bestimmten Bedingungen genießbar oder geschmacklich wenig attraktiv. Besonders beliebt sind Arten, die regelmäßig vorkommen, gut kenntlich sind und kulinarisch geschätzt werden.
Fünf bekannte Vertreter sind:
- Steinpilz (Boletus edulis)
- Echter Pfifferling (Cantharellus cibarius)
- Maronen-Röhrling (Imleria badia)
- Laubwald-Rotkappe und verwandte Rotkappen (Leccinum spp.)
- Parasol beziehungsweise Gemeiner Riesenschirmling (Macrolepiota procera)
Eine streng wissenschaftliche Rangliste der „fünf häufigsten essbaren Pilze“ lässt sich daraus allerdings nicht ableiten. Die Arten unterscheiden sich regional, nach Lebensraum und Witterung deutlich in ihrer Häufigkeit. Der Fichtensteinpilz wird beispielsweise vom Bayerischen Landesamt für Umwelt als einer der begehrtesten und am meisten gesammelten Speisepilze bezeichnet.
1. Steinpilz – der Klassiker unter den essbaren Pilzen
Der Steinpilz gehört zu den bekanntesten essbaren Pilzen überhaupt. Charakteristisch sind sein kräftiger, hell- bis mittelbrauner Hut, die zunächst weißlichen, später gelblichen bis olivgrünen Röhren und der kräftige Stiel mit einem hellen Netz im oberen Bereich.
Der Steinpilz lebt meist in einer Mykorrhiza mit Gehölzen. Er kommt deshalb nicht einfach überall im Wald vor, sondern ist an bestimmte Partnerbäume gebunden. Der namensgebende Zusammenhang mit der Fichte ist besonders bekannt; Steinpilze können jedoch auch mit anderen Baumarten vergesellschaftet sein.
Woran erkennt man den Steinpilz?
Typische Merkmale sind:
- brauner, meist trocken bis leicht schmierig wirkender Hut
- weißliche bis olivgrüne Röhren
- kräftiger, bauchiger Stiel
- charakteristische Netzzeichnung am Stiel
- weißes Fleisch, das sich beim Anschneiden nicht deutlich blau verfärbt
Gerade bei Röhrlingen bedeutet die Zugehörigkeit zur Gruppe der Steinpilze allerdings nicht, dass jeder ähnlich aussehende Pilz automatisch essbar ist. Auch der Gallen-Röhrling kann beispielsweise mit einem Steinpilz verwechselt werden und ist wegen seines bitteren Geschmacks ungenießbar. Der Steinpilz zeigt außerdem sehr anschaulich, warum für die Pilzbestimmung nicht nur die Hutoberseite betrachtet werden sollte: Röhren, Stielzeichnung, Fleisch und Standort liefern wichtige zusätzliche Informationen.
2. Echter Pfifferling – gelb, aromatisch und leicht zu erkennen?
Der Echte Pfifferling ist einer der bekanntesten essbaren Pilze in Mitteleuropa. Sein goldgelber bis dottergelber Fruchtkörper, der wellige Hutrand und die charakteristischen Leisten auf der Hutunterseite machen ihn auffällig. Die Leisten sind ein besonders wichtiges Bestimmungsmerkmal. Sie wirken nicht wie feine, dicht stehende Lamellen, sondern sind kräftiger, oft gegabelt und laufen am Stiel herab. Der feste Fruchtkörper besitzt außerdem einen typischen, leicht fruchtig-pfeffrigen Geruch. Pfifferlinge wachsen in Laub- und Nadelwäldern und können von Sommer bis Herbst gefunden werden. Das Bundeszentrum für Ernährung nennt Juli und August als Hauptsaison, wobei der genaue Zeitpunkt von Wetter und Region abhängt.
Welche Pilze können mit dem Pfifferling verwechselt werden?
Ein häufiger Verwechslungspartner ist der Falsche Pfifferling (Hygrophoropsis aurantiaca). Er besitzt Lamellen statt der typischen Leisten des Echten Pfifferlings. Für die Bestimmung bedeutet das: Nicht allein nach der gelben Farbe gehen. Gerade bei essbaren Pilzen können Farbe und Form innerhalb einer Art stark variieren.
3. Maronen-Röhrling – ein häufiger Fund im Wald
Der Maronen-Röhrling, meist einfach „Marone“ genannt, zählt zu den bekannten und häufig gesammelten essbaren Pilzen. Der Name bezieht sich auf den dunkelbraunen, kastanienfarbenen Hut. Der Stiel ist meist weniger auffällig gemustert als beim Steinpilz. Ein charakteristisches Merkmal sind die Poren beziehungsweise Röhren, die bei Verletzung häufig blau anlaufen. Dieser Farbwechsel ist auffällig, darf aber niemals allein als Bestimmungsmerkmal verwendet werden. Der Maronen-Röhrling lebt ebenfalls in Verbindung mit Bäumen und wird insbesondere in Nadelwäldern häufig gefunden. Er gehört zu den Arten, die im Herbst bei geeigneter Witterung vielerorts massenhaft auftreten können.
Steinpilz oder Marone?
Gerade Einsteiger vergleichen Maronen-Röhrlinge häufig mit Steinpilzen. Beide besitzen Röhren und einen braunen Hut, unterscheiden sich aber unter anderem durch Stielzeichnung, Hutfarbe, Poren und das Verhalten des Fleisches bei Verletzung. Eine zuverlässige Bestimmung berücksichtigt deshalb immer mehrere Merkmale gleichzeitig.
4. Rotkappen – auffällige essbare Pilze mit roten Hüten
Unter dem Namen Rotkappen werden mehrere Arten der Gattung Leccinum zusammengefasst. Dazu gehören beispielsweise die Laubwald-Rotkappe und die Birken-Rotkappe. Typisch ist ein kräftig gefärbter Hut, der je nach Art orange, rotbraun oder rötlich sein kann. Der Stiel ist meist hell und mit auffälligen dunklen Schüppchen besetzt. Auch die Verfärbung des Fleisches nach Verletzung kann bei der Bestimmung eine Rolle spielen. Bei den Rotkappen ist besonders wichtig, nicht allein vom deutschen Trivialnamen auf eine bestimmte Art zu schließen. Hinter der Bezeichnung „Rotkappe“ können unterschiedliche Arten stehen, die jeweils bestimmte Merkmale und Baumbeziehungen besitzen.
Für die Pilzbestimmung sind deshalb insbesondere folgende Fragen interessant:
- Unter welchem Baum wächst der Pilz?
- Wie sieht die Huthaut aus?
- Wie sind die Stielschuppen angeordnet?
- Wie verändert sich das Fleisch nach dem Anschneiden?
- Welche weiteren Merkmale besitzt der Fruchtkörper?
Gerade diese Kombination aus Pilzmerkmalen und Standort gehört zu den Grundlagen einer sicheren Pilzbestimmung.
5. Parasol – einer der auffälligsten essbaren Pilze
Der Gemeine Riesenschirmling, besser bekannt als Parasol, gehört zu den auffälligsten heimischen Großpilzen. Aus dem zunächst geschlossenen, eiförmigen Hut entwickelt sich ein großer, schirmartiger Fruchtkörper. Ausgewachsene Exemplare können einen beeindruckenden Hutdurchmesser erreichen. Besonders charakteristisch sind:
- der große, schirmartig aufgespannte Hut
- die bräunlichen Hutschuppen
- der lange, schlanke und genatterte Stiel
- der verschiebbare doppelte Ring
- die freien Lamellen
Der Parasol wächst unter anderem in lichten Wäldern, an Waldrändern, auf Wiesen und Weiden und ist in Mitteleuropa weit verbreitet. Gerade bei großen Schirmlingen ist eine genaue Bestimmung wichtig. Es gibt mehrere ähnliche Arten, und Größe allein ist kein ausreichendes Bestimmungsmerkmal.
Wie erkennt man essbare Pilze sicher?
Wer essbare Pilze sammeln möchte, sollte sich nicht auf ein einzelnes Merkmal verlassen. Eine sichere Bestimmung basiert auf der Gesamtheit der Eigenschaften eines Fruchtkörpers.
Dazu gehören beispielsweise:
Hut
Farbe, Form, Oberfläche, Struktur und Veränderungen im Laufe der Entwicklung können wichtige Hinweise liefern.
Unterseite
Bei Röhrlingen sind Poren und Röhren relevant, bei vielen Blätterpilzen Form, Farbe und Ansatz der Lamellen. Beim Pfifferling sind beispielsweise die kräftigen Leisten entscheidend.
Stiel
Form, Oberfläche, Schuppen, Netzzeichnung, Ring oder eine besondere Stielbasis können eine Art von einer anderen unterscheiden.
Fleisch
Farbe, Festigkeit, Geruch und Veränderungen nach dem Anschneiden können wichtige Merkmale sein.
Standort
Auch der Lebensraum gehört zur Bestimmung. Manche Pilze wachsen bevorzugt bei bestimmten Baumarten oder auf bestimmten Böden. Gerade Mykorrhizapilze sind eng an ihre pflanzlichen Partner gebunden.
Sporenmerkmale und weitere Merkmale
Bei schwierigen Arten können zusätzliche Merkmale notwendig sein, die für Laien nicht ohne Weiteres zu erkennen sind.
Warum Fotos und Pilz-Apps nicht immer ausreichen
Fotos können bei der ersten Orientierung hilfreich sein, ersetzen aber keine sichere Pilzbestimmung. Auf einem einzelnen Foto fehlen häufig wichtige Informationen – beispielsweise die Unterseite, die Stielbasis, Geruch, Verfärbungen oder der genaue Standort. Das Bundesinstitut für Risikobewertung weist ausdrücklich darauf hin, dass Pilz-Apps eine Art zwar grob einordnen können, eine eindeutige Identifizierung aber nicht zuverlässig gewährleisten. Gerade bei essbaren Pilzen ist das entscheidend: Ein Irrtum kann nicht nur dazu führen, dass ein schmackhafter Fund verworfen wird, sondern im schlimmsten Fall zu einer Pilzvergiftung.
Essbare Pilze sammeln: Was sollte man beachten?
Beim Sammeln sollte grundsätzlich nur mitgenommen werden, was eindeutig bestimmt werden kann. Unbekannte Pilze gehören nicht in den Kochtopf. Außerdem sollten Pilze frisch verarbeitet und gut durchgegart werden. Das BfR empfiehlt, Pilzmahlzeiten mindestens 15 Minuten zu garen, da rohe oder unzureichend erhitzte Speisepilze Unverträglichkeiten verursachen können. Auch die gesetzlichen Vorgaben zum Sammeln müssen beachtet werden. Für besonders geschützte Arten gelten Einschränkungen; selbst bei Arten, die zum Eigenbedarf gesammelt werden dürfen, sind regionale Regelungen und Schutzbestimmungen zu berücksichtigen.
Essbare Pilze sicher bestimmen lernen
Wer regelmäßig Pilze sammeln möchte, sollte sich nicht nur eine Liste mit essbaren Pilzen merken. Entscheidend ist, die Merkmale zu verstehen und sie draußen am tatsächlichen Pilz anwenden zu können. Genau das lässt sich bei einer geführten Pilzwanderung besonders gut lernen: Wir betrachten Pilze in ihrem natürlichen Lebensraum, vergleichen ähnliche Arten und besprechen die Merkmale, die für eine sichere Bestimmung wichtig sind.
Du möchtest essbare Pilze selbst sicherer erkennen und dein Wissen direkt im Wald erweitern?
Fazit: Welche essbaren Pilze sollte man kennen?
Zu den bekannten und häufig gesammelten essbaren Pilzen gehören der Fichtensteinpilz, der Echte Pfifferling, der Maronen-Röhrling, verschiedene Rotkappen und der Parasol. Sie unterscheiden sich deutlich in Aussehen, Lebensraum und Bestimmungsmerkmalen.
Wer Pilze sammeln möchte, sollte jedoch nicht versuchen, möglichst viele Arten auswendig zu lernen. Sinnvoller ist es, einige Arten zunächst wirklich sicher bestimmen zu können und dabei auch ihre wichtigsten Verwechslungspartner kennenzulernen.
Denn bei essbaren Pilzen gilt: Nicht die Ähnlichkeit mit einem bekannten Speisepilz entscheidet, sondern die sichere Bestimmung.
Frühblüher - Liste mit Bildern
Pflanzenwissen
Frühblüher: Liste mit Bildern – 10 Blumen, die du im Frühling in der Stadt entdecken kannst
Wenn im Winter die meisten Pflanzen noch kahl und unscheinbar wirken, erscheinen bereits die ersten Blüten. Frühblüher gehören zu den ersten Pflanzen des Jahres, die nach dem Winter blühen. Viele von ihnen nutzen die Zeit, in der Bäume und Sträucher noch kein Laub tragen und den Boden mit ihren Blättern beschatten. Andere überstehen den Winter mit Zwiebeln, Knollen oder unterirdischen Sprossachsen und können dadurch besonders früh austreiben.
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Ob im Park, auf einer Wiese, im Vorgarten oder am Wegesrand: Frühblüher sind auch in der Stadt leicht zu entdecken. Manche Arten werden gezielt in Parks und Gärten gepflanzt, andere wachsen wild oder haben sich aus Gärten heraus verbreitet.
In unserer Frühblüher-Liste mit Bildern stellen wir zehn Arten vor, die du in Deutschland besonders häufig entdecken kannst.
Frühblüher-Liste: 10 Arten im Überblick
| Frühblüher | Blütenfarbe | Typische Blütezeit | Wo findet man ihn? |
|---|---|---|---|
| Schneeglöckchen | weiß | Februar–März | Parks, Gärten, Laubwälder |
| Krokus | violett, weiß, gelb | Februar–April | Rasen, Parks, Gärten |
| Winterling | gelb | Februar–März | Parks, Gärten, lichte Gehölze |
| Blaustern | blau | März–April | Parks, Gärten, unter Bäumen |
| Traubenhyazinthe | blauviolett | März–April | Gärten, Parks, Beete |
| Narzisse | gelb, weiß | März–April | Rasen, Parks, Gärten |
| Buschwindröschen | weiß | März–April | Laubwälder, Gehölze, Parks |
| Scharbockskraut | gelb | März–Mai | feuchte Wiesen, Wegränder, Gehölze |
| Huflattich | gelb | Februar–April | Wegränder, Böschungen, offene Böden |
| Leberblümchen | blauviolett | März–April | Laubwälder, Parks mit altem Baumbestand, schattige Gehölze |
1. Schneeglöckchen – der klassische erste Frühlingsbote
Das Schneeglöckchen gehört zu den bekanntesten Frühblühern überhaupt. Seine weißen, glockenförmigen Blüten erscheinen teilweise bereits im Februar und können sogar durch eine dünne Schneedecke hindurch wachsen. Die Pflanze überdauert den Winter mit einer Zwiebel. Dadurch besitzt sie bereits einen Energiespeicher, wenn die ersten warmen Tage des Jahres kommen. In Städten findet man Schneeglöckchen besonders häufig in Parkanlagen, alten Gärten und unter Bäumen. Viele Bestände gehen auf angepflanzte Exemplare zurück und haben sich anschließend selbstständig vermehrt.
So erkennst du es: Weiße, hängende Blüte mit drei äußeren und drei inneren Blütenblättern. Die Blätter sind schmal und graugrün.
Gut zu wissen: Das Kleine Schneeglöckchen ist in Deutschland heimisch, viele Vorkommen in Siedlungsgebieten gehen allerdings auf Gartenpflanzen zurück
2. Krokus – bunte Farbtupfer auf dem Rasen
Wenn plötzlich ganze Rasenflächen violett, gelb oder weiß blühen, sind häufig Krokusse dafür verantwortlich. Sie gehören zu den auffälligsten Frühblühern in Städten. Krokusse wachsen aus unterirdischen Knollen. Besonders häufig werden sie in Parks und auf Rasenflächen gepflanzt. Dort können sie sich unter geeigneten Bedingungen über Jahre halten und teilweise größere Bestände bilden. In Berlin beispielsweise beginnt der Frühling im Botanischen Garten unter anderem mit großen Blütenbeständen von Krokussen, Schneeglöckchen, Blausternen und Traubenhyazinthen.
So erkennst du ihn: Die Blüte sitzt relativ niedrig über dem Boden und besitzt sechs auffällige Blütenblätter. Die Blätter sind schmal und oft mit einem hellen Mittelstreifen versehen.
Tipp: Schau im Februar und März besonders auf sonnige Rasenflächen in Parks.
3. Winterling – leuchtend gelb im Vorfrühling
Der Winterling gehört zu den besonders frühen Blütenpflanzen. Seine leuchtend gelben Blüten erscheinen häufig bereits im Februar und können damit zu den ersten Farbtupfern des Jahres gehören. Die gelben Blüten sitzen dicht über dem Boden und werden von einem Kranz aus grünen Hochblättern umgeben. Winterlinge bilden unter günstigen Bedingungen mit der Zeit größere Bestände. In Parks und alten Gartenanlagen kann man sie deshalb oft in Gruppen entdecken.
So erkennst du ihn: Kleine, leuchtend gelbe Blüte, darunter ein auffälliger grüner Blätterkranz.
4. Zweiblättriger Blaustern – kleine blaue Blüten
Der Blaustern ist kleiner und unauffälliger als viele bekannte Garten-Frühblüher. Dafür bildet er an geeigneten Standorten häufig ganze Gruppen aus intensiv blau gefärbten Blüten. Besonders schön lässt er sich im Frühjahr unter noch unbelaubten Bäumen beobachten. Blausterne gehören zu den Zwiebelpflanzen und sind deshalb gut an den frühen Austrieb angepasst.
So erkennst du ihn: Mehrere kleine, sternförmige blaue Blüten stehen an einem dünnen Blütenstängel. Beim Zweiblättrigen Blaustern sind typischerweise nur zwei grundständige Blätter vorhanden. Achtung: kann man mit Wunderlauch / Berliner Lauch verwechseln. Hier der Artikel dazu (link).
5. Traubenhyazinthe – blaue Blütentrauben
Traubenhyazinthen fallen durch ihre charakteristischen Blütenstände auf. Die vielen kleinen, dicht zusammensitzenden Blüten erinnern an eine kleine Traube. In Städten findet man Traubenhyazinthen vor allem in angelegten Beeten, Vorgärten und Parks. Sie gehören wie Krokusse, Schneeglöckchen und Blausterne zu den typischen Zwiebelpflanzen, die bereits früh im Jahr blühen.
So erkennst du sie: Kompakter Blütenstand aus vielen kleinen, meist blauvioletten Blüten. Die Blätter sind schmal und wachsen vom Boden aus.
6. Narzisse – der gelbe Frühlingsklassiker
Narzissen gehören zu den auffälligsten Frühlingsblumen in städtischen Grünanlagen. Besonders häufig sieht man sie in Parks und auf gepflegten Rasenflächen. Charakteristisch ist die Kombination aus den äußeren Blütenblättern und der auffälligen Nebenkrone in der Blütenmitte. Je nach Art und Sorte können Narzissen vollständig gelb, weiß oder zweifarbig sein.
So erkennst du sie: Aufrechter Blütenstängel mit einer großen, meist gelben oder weiß-gelben Blüte. Die schmalen Blätter entspringen direkt am Boden.
7. Buschwindröschen – weiße Blütenteppiche im Frühling
Das Buschwindröschen ist einer der typischen Frühblüher unserer Laubwälder. Im zeitigen Frühjahr kann es unter noch kahlen Bäumen große weiße Blütenteppiche bilden. Seine frühe Blüte ist kein Zufall: Bevor die Bäume ihr Laub entwickeln, erreicht noch viel Licht den Waldboden. Diese kurze Phase nutzt das Buschwindröschen für Wachstum und Fortpflanzung. Auch in größeren Parkanlagen mit altem Baumbestand kann man die Art entdecken.
So erkennst du es: Einzelne weiße Blüte über einem langen Stängel, darunter deutlich gegliederte Blätter.
8. Scharbockskraut – kleine gelbe Blüten auf feuchten Böden
Das Scharbockskraut ist ein häufiger Frühjahrsblüher, der besonders an feuchten und nährstoffreichen Standorten wächst. Seine glänzend gelben Blüten erscheinen im Frühjahr. Die Pflanze besitzt auffällig glänzende, herzförmige Blätter. Häufig bildet sie größere grüne Bestände, aus denen zahlreiche gelbe Blüten hervorragen.
So erkennst du es: Glänzend gelbe Blüten und herzförmige, glänzende Blätter.
Wichtig: Scharbockskraut sollte nicht mit anderen gelb blühenden Hahnenfußgewächsen verwechselt werden. Für eine sichere Pflanzenbestimmung sollten immer mehrere Merkmale betrachtet werden.
9. Huflattich – gelb, bevor die Blätter erscheinen
Der Huflattich ist ein Frühblüher, den man besonders an Wegrändern, Böschungen und anderen offenen Stellen entdecken kann. Eine Besonderheit macht ihn leicht erkennbar: Die gelben Blüten erscheinen vor den charakteristischen Blättern. Dadurch sieht man im frühen Frühjahr zunächst scheinbar einzelne kleine gelbe Blüten ohne Blätter. Später entwickelt die Pflanze ihre großen, hufförmigen Blätter – daher auch der deutsche Name.
So erkennst du ihn: Gelbe Blütenköpfe auf schuppigen Stängeln; die großen Blätter erscheinen erst nach der Blüte.
10. Leberblümchen – ein früher Farbtupfer im Wald
Das Leberblümchen gehört zu den typischen Frühblühern unserer Laubwälder. Seine blauvioletten Blüten erscheinen bereits im zeitigen Frühjahr, wenn viele Bäume noch kein Laub tragen. Besonders auffällig sind die einzelnen Blüten mit ihren meist sechs bis sieben blauvioletten Blütenblättern. Die dreilappigen, ledrigen Blätter erscheinen ebenfalls früh und bleiben teilweise über den Winter erhalten. In Städten kann man Leberblümchen vor allem in älteren Parkanlagen und naturnahen Gehölzbereichen entdecken.
So erkennst du es: Blauviolette Blüte auf einem behaarten Stängel und dreilappige, dunkelgrüne Blätter.
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Warum blühen Frühblüher eigentlich so früh?
Viele Frühblüher haben eine besondere Strategie entwickelt, um die kurze günstige Zeit am Beginn des Jahres zu nutzen.
Bei vielen Arten liegen die für das Überleben wichtigen Speicherorgane bereits unter der Erde. Dazu gehören beispielsweise Zwiebeln, Knollen oder Rhizome. Dort gespeicherte Reservestoffe ermöglichen einen schnellen Austrieb, bevor ausreichend Energie durch Photosynthese in den neuen Blättern produziert werden kann.
Für typische Wald-Frühblüher ist außerdem das Licht entscheidend. Im zeitigen Frühjahr sind die Bäume noch weitgehend unbelaubt. Dadurch gelangt viel Licht bis zum Waldboden. Sobald sich das Blätterdach schließt, wird es am Waldboden deutlich dunkler. Frühblüher nutzen deshalb eine kurze, aber besonders günstige Wachstumsphase.
Warum sind Frühblüher für Insekten wichtig?
Der Beginn des Frühlings ist für viele Insekten eine schwierige Zeit. Nach dem Winter stehen zunächst nur wenige Blüten als Nahrungsquelle zur Verfügung.
Früh blühende Pflanzen können deshalb eine wichtige Nahrungsquelle für bereits im zeitigen Frühjahr aktive Insekten sein. Besonders Zwiebelpflanzen wie Krokusse, Schneeglöckchen und Blausterne werden häufig von verschiedenen Insekten besucht.
Allerdings ist nicht jeder Frühblüher automatisch eine besonders wertvolle Nahrungspflanze für Wildbienen. Für eine möglichst naturnahe Gestaltung von Gärten und Balkonen ist deshalb eine Kombination verschiedener früh-, mittel- und spätblühender Pflanzen sinnvoll.
Frühblüher in der Stadt entdecken
Du musst nicht in einen Wald fahren, um Frühblüher zu finden. Gerade im Frühjahr lohnt sich ein genauer Blick auf die Grünflächen deiner Stadt.
Achte besonders auf:
- Rasenflächen in Parks
- alte Parkanlagen
- Vorgärten und Gartenanlagen
- Bereiche unter Laubbäumen
- Wegränder und Böschungen
- öffentliche Beete
- Friedhöfe
- extensiv gepflegte Grünflächen
Ein kleiner Tipp für deine nächste Runde: Suche nicht nur nach großen, auffälligen Blüten. Viele Frühblüher sind klein und fallen erst auf, wenn du bewusst auf den Boden schaust.
Frühblüher bestimmen: Welche Blume habe ich gefunden?
Du bist dir bei einer Pflanze nicht sicher? Für eine Bestimmung solltest du möglichst mehrere Merkmale miteinander vergleichen:
1. Blütenfarbe: Ist die Blüte weiß, gelb, blau, violett oder mehrfarbig?
2. Blütenform: Hängt die Blüte nach unten? Ist sie sternförmig oder trichterförmig?
3. Blätter: Wie sehen die Blätter aus? Sind sie schmal, herzförmig, gefiedert oder geteilt?
4. Standort: Wächst die Pflanze auf Rasen, im Wald, am Wegrand oder unter Bäumen?
5. Blütezeit: Zu welcher Jahreszeit hast du die Pflanze gefunden?
Gerade die Kombination aus Blüte, Blättern, Standort und Blütezeit ist für die Pflanzenbestimmung wesentlich zuverlässiger als die Blütenfarbe allein.
Frühblüher bestimmen: Welche Blume habe ich gefunden?
Du bist dir bei einer Pflanze nicht sicher? Für eine Bestimmung solltest du möglichst mehrere Merkmale miteinander vergleichen:
1. Blütenfarbe: Ist die Blüte weiß, gelb, blau, violett oder mehrfarbig?
2. Blütenform: Hängt die Blüte nach unten? Ist sie sternförmig oder trichterförmig?
3. Blätter: Wie sehen die Blätter aus? Sind sie schmal, herzförmig, gefiedert oder geteilt?
4. Standort: Wächst die Pflanze auf Rasen, im Wald, am Wegrand oder unter Bäumen?
5. Blütezeit: Zu welcher Jahreszeit hast du die Pflanze gefunden?
Gerade die Kombination aus Blüte, Blättern, Standort und Blütezeit ist für die Pflanzenbestimmung wesentlich zuverlässiger als die Blütenfarbe allein.
Anja von Waldsamkeit beim Hamburger Abendblatt (12.5.26)
Anja Zihlmann von Waldsamkeit ist am Hamburger Standort mit dem Hamburger Abendblatt „raus ins Grüne“ und hat spannende Frühlingskräuter vorgestellt. Abendblatt
Manuel Larbig von Waldsamkeit bei ARD Gesund (1.10.25)
Manuel Larbig von Waldsamkeit von der Berliner Zeitung zum Thema Schöllkraut interviewt. Gefahren und Heilwirkung sind dabei Thema. https://www.youtube.com/watch?v=hhhl9VbWoCk
Manuel Larbig von Waldsamkeit bei der Berliner Zeitung (3.9.25)
Manuel Larbig von Waldsamkeit von der Berliner Zeitung zum Thema Wildpflanzen interviewt. Er erzählt etwas über die echte Brunnenkresse. https://www.berliner-zeitung.de/panorama/das-gesuendeste-gemuese-der-welt-was-dahinter-steckt-und-wo-man-es-in-berlin-bekommt-li.2352383
Manuel Larbig von Waldsamkeit im Tipi Magazin (4.4.25)
Manuel Larbig von Waldsamkeit im Familienmagazin „Tipi“. Manuel wurde zu seinem neuen Buch „Warum hämmert der Specht“ interviewt und unter anderem befragt, wie man Kinder am besten für die Natur begeistern kann.
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Here you will find tips and tricks, as well as a series of short profiles for some wild plants and mushrooms. You can download them individually or all together.
Short Profiles
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Recommended Literature
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This also free app is not limited to Germany; it works worldwide. For example, it can also be used quite well for exotic houseplants. It also has an error rate of under 20%. Otherwise, the features and procedure are similar to the first-mentioned app.
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Weiterbildung – Bäume und Sträucher
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Manuel Larbig von Waldsamkeit im Tigerentenclub (4.5.24)
Manuel Larbig von Waldsamkeit im Tigerentenclub! am 4. Mai war Manuel Studiogast im Tigerentenclub und hat Johannes, Janne und Thandi gezeigt, welche essbaren Wildpflanzen es gibt, was man unbedingt beachten sollte und wie man sich eine Laubhütte baut. Außerdem hat er sein am 15.5. erscheinendes Buch „Waum hämmert der Specht“ vorgestellt. Zu sehen in der ARD Mediathek oder bei Youtube.
Manuel Larbig von Waldsamkeit als Radiogast bei BR2 RadioWissen (21.3.24)
Manuel Larbig von Waldsamkeit war zu Gast in der Radiosendung BR2 RadioWissen und hat über Wildkräuter und deren Verwendungsmöglichkeiten gesprochen.
Zu hören auf der Sendungshomepage (link) oder bei Spotify (link).
Vitamin C und Hitze
Gesundheit
Vitamin C und Hitze
Viele Wildkräuter sind reich an Vitamin C. Doch bleiben diese nach dem Kochen erhalten? Oder zerstört Hitze das Vitamin C? Wir räumen mit dem einen oder anderen Mythos auf und zeigen, warum man nicht alle Wildkräuter roh essen muss, um sich gesund zu ernähren.
Was ist Vitamin C?
Chemisch betrachtet ist Vitamin C ein organisches Molekül, das auch als Ascorbinsäure bekannt ist. Die chemische Struktur von Ascorbinsäure besteht aus sechs Kohlenstoffatomen, sechs Sauerstoffatomen und acht Wasserstoffatomen. Es ist ein Derivat des Zuckerstoffs Glucose. Die strukturelle Formel von Ascorbinsäure lautet C6H8O6 und besteht aus einem ringförmigen Molekül mit einer Doppelbindung und einer Ketogruppe. Ascorbinsäure ist ein wasserlösliches Molekül, was bedeutet, dass es sich leicht in Wasser löst. Die chemische Struktur von Vitamin C ermöglicht es ihm, als starkes Antioxidans zu wirken, da es in der Lage ist, Elektronen zu spenden, um freie Radikale zu neutralisieren und oxidative Schäden in Zellen zu verhindern. Doch Vitamin C kann noch mehr.
Auch wenn der größere Anteil an Wildkräutern essbar ist, gibt es eine Reihe ungenießbarer bishin zu tödlich giftigen Arten. Die wichtigste Regel von allen lautet immer: nur Pflanzen verzehren, die man einhundertprozentig erkannt hat. Falls du dir unsicher bist, schau mal in unserem Wildkräuter Saatgut Shop vorbei.
Vitamin C und seine Wirkung
Linus Pauling, ein renommierter Chemiker und zweifacher Nobelpreisträger, vertrat die Meinung, dass hohe Dosen von Vitamin C therapeutische Effekte haben könnten, insbesondere bei der Vorbeugung und Behandlung von Erkältungen, Krebs und anderen Krankheiten. Er argumentierte, dass Vitamin C in deutlich höheren Dosen als bisher empfohlen eingenommen werden sollte, um diese positiven Wirkungen zu erzielen. Pauling selbst nahm täglich große Mengen an Vitamin C ein. Allerdings wird diese Meinung heute von der breiten wissenschaftlichen Gemeinschaft kritisch betrachtet.
Obwohl Vitamin C zweifellos ein wichtiger Nährstoff für die Gesundheit ist, haben Studien gezeigt, dass die therapeutischen Effekte von hochdosiertem Vitamin C bei der Vorbeugung oder Behandlung von Krankheiten begrenzt sind. Insbesondere in Bezug auf Erkältungen und Krebs gibt es keine überzeugenden Beweise dafür, dass Vitamin C in hohen Dosen eine signifikante Wirksamkeit hat. Erkältungen? Da hilft doch heiße Zitrone und Co. Oder etwa nicht? Es gibt keine anerkannten Studien, die zeigen, dass eine Vitamin C – Zufuhr, die über das nötige Maß hinausgeht, einen positiven Effekt auf eine Erkältung hat. Aber wie gesagt, wichtig ist es für unseren Körper dennoch.
Wo ist Vitamin C enthalten?
Wenn wir Vitamin C hören, haben wir oft das Bild einer Zitrone im Kopf. Das ist interessant, denn es gibt nicht wenige Pflanzen, die mehr Vitamin C haben, so wie Erdbeere, Bärlauch, Meerrettich oder Brokkoli. Viele Wildpflanzen haben deutlich mehr Vitamin C als Kulturformen, so haben Barbarakraut, wilde Malve oder Sauerampfer mehr als 3-mal so viel Vitamin C wie Zitronen. Hier findest du eine Tabelle mit einigen Wildpflanzen und dem Vitamin C-Gehalt: Die große Wildkräuter Nährwerttabelle
Events, Weiterbildungen und mehr
Weiterbildung – Wildkräuter für Fortgeschrittene
Für wen: erweiterte Kenntnisse
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Preis: 890 € | Ort: Berlin
Kann Vitamin C durch Hitze zerstört werden?
Vitamin C ist nicht sonderlich hitzestabil, was bedeutet, dass es ab 70°C langsam durch Hitze zerstört werden kann. Die große Frage ist nun: zerstören wir das Vitamin C einer Zitrone, wenn wir sie erhitzen? Und ergibt es überhaupt Sinn, Wildkräuter zu kochen, wenn wir uns gesund ernähren möchten?
Eine Studie wollte das herausfinden und vergleich unterschiedliche Zubereitungsmethoden miteinander und schaute sich den Vorher-Nachher Gehalt von Vitamin C in verschiedenen Gemüsesorten an. Das Ergebnis: Bei Spinat, Karotte und Zucchini verblieben nach 12-minütigem Kochen 40-50% des Vitamin C, bei 3-minütigem Blanchieren 60-70%, bei 15-minütigem Dämpfen 45-70% und bei 4-minütigem Mikrowellenkochen satte 90% übrig. Möglicherweise geht ein Teil des Vitamin C eine stabilere Verbindung mit anderen Molekülen ein. Am Anfang dieses Absatz haben wir gesagt, dass es langsam ab 70°C schaden nimmt. Das bedeutet nicht, dass beim Erreichen einer höheren Temperatur sofort alle Moleküle zerstört werden, sondern es handelt sich um eine schrittweise Veränderung.
Fakt ist, um so heißer und länger ein Gericht gekocht wird, desto mehr Vitamin C geht flöten. Das gute jedoch ist, dass viele (Wild)-Pflanzen viel mehr Vitamin C haben, als wir überhaupt aufnehmen können. Selbst wenn nach dem Kochen nur noch ein Teil davon übrig ist, reicht das vollkommen aus, unseren Tagesbedarf zu decken. Wenn das Essen allerdings stundenlang totgekocht wird – so wie in der einen oder anderen Mensa – so ist am Ende wahrscheinlich wirklich nichts mehr übrig.
Quellen
Larbig, Manuel. Mein Wildkräuterguide. Penguin Verlag, 2021.
Lee S, Choi Y, Jeong HS, Lee J, Sung J. Effect of different cooking methods on the content of vitamins and true retention in selected vegetables. Food Sci Biotechnol. 2017 Dec 12;27(2):333-342. doi: 10.1007/s10068-017-0281-1. PMID: 30263756; PMCID: PMC6049644.


