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Guter Heinrich
Guter Heinrich Samen für naturnahe Gemüse- und Wildpflanzenbeete. Mehrjährige, robuste Art mit historischer Nutzung als Blatt- und Sprossgemüse. Inhalt: ca. 250 Korn / 0,5g.
20 vorrätig
Guter Heinrich Samen (Chenopodium bonus-henricus)
Guter Heinrich (Chenopodium bonus-henricus) ist eine mehrjährige, alte Gemüse- und Wildpflanze aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse. Er bildet kräftige Blattrosetten, später aufrechte Blütenstände und wächst bevorzugt an nährstoffreichen, eher frischen Standorten.
Alte Gemüse- und Wildpflanze für nährstoffreiche Beete
Verwendungsmöglichkeiten: Im Garten eignet sich Guter Heinrich für Wildgemüsebeete, Bauerngärten, Lehrgärten und naturnahe Nutzpflanzenbereiche. Junge Blätter werden traditionell ähnlich wie Spinat genutzt, junge Triebe erinnern an alte Frühjahrsgemüse. Die Art ist besonders interessant für Gärten, in denen robuste, mehrjährige Nutzpflanzen und historische Kulturpflanzen einen Platz bekommen sollen.
Inhaltsstoffe: Beschrieben werden Mineralstoffe, Eiweiß, Saponine, Oxalsäure und weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Wie bei anderen Gänsefußgewächsen ist eine maßvolle Verwendung sinnvoll; ältere Blätter können kräftiger und herber schmecken.
Interessante Fakten: Guter Heinrich war früher in Dorfgärten und an nährstoffreichen Plätzen deutlich verbreiteter. Heute ist er vielen Menschen kaum noch bekannt, obwohl er ein Beispiel für langlebige, regionale Gemüsekultur ist. Sein Name verweist vermutlich auf alte volkstümliche Bezeichnungen und die Wertschätzung als Haus- und Gartenpflanze.
Anbau: Guter Heinrich im Topf? Ja, in einem großen und ausreichend tiefen Topf auf Balkon oder Terrasse | im Beet/Garten? Ja | Reicht bei dichter Reinsaat für etwa 5 m²; als Beimischung in Rasen oder Wildpflanzenflächen entsprechend für eine größere Fläche.
Anbau guter Heinrich Anleitung 🌱
Schritt 1: Wähle einen geeigneten Standort
Sonnige bis halbschattige Standorte auf humosen, nährstoffreichen und frischen Böden. Der Gute Heinrich wächst besonders gut in tiefgründiger Erde, die gleichmäßig feucht bleibt. Längere Trockenheit und dauerhafte Staunässe sollten vermieden werden.
Schritt 2: Vorbereitung des Bodens
Lockere den Boden tiefgründig auf und entferne andere Pflanzen und Steine. Arbeite bei mageren Böden reifen Kompost ein. Da die Pflanze mehrere Jahre am Standort bleiben kann, sollte das Beet gründlich von ausdauernden Wurzelunkräutern befreit werden.
Schritt 3: Aussaat der Guter Heinrich Samen
September bis November oder nach einer mehrwöchigen Kältebehandlung von Februar bis April. Verteile die Guter Heinrich Samen auf dem vorbereiteten Boden und bedecke sie etwa 0,5 bis 1 cm mit Erde. Halte die Aussaat gleichmäßig feucht. Die Keimung kann unregelmäßig erfolgen und mehrere Wochen oder Monate dauern. Zwischen den ausgewachsenen Pflanzen sollte ein Abstand von etwa 30 bis 40 cm eingehalten werden.
Schritt 4: Bewässerung
Wässere nach der Aussaat vorsichtig und halte den Boden bis zur Keimung gleichmäßig feucht. Auch ältere Pflanzen sollten bei längerer Trockenheit gegossen werden, damit die Blätter zart bleiben.
Schritt 5: Pflege des Guten Heinrichs
Der Gute Heinrich benötigt auf einem nährstoffreichen Boden wenig Pflege. Eine Gabe reifen Komposts im Frühjahr unterstützt den neuen Austrieb. Entferne Blütenstände frühzeitig, wenn die Kraft der Pflanze hauptsächlich in die Blattbildung fließen soll.
Schritt 6: Blüte und Ernte des Guten Heinrichs
Blüht meist zwischen Juni und September. Im ersten Jahr sollten nur wenige Blätter geerntet werden. Ab dem zweiten Standjahr können junge Blätter und Triebe im Frühjahr und Frühsommer regelmäßig geschnitten werden.
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Wir vertreiben heimische Arten und Arten, die nicht invasiv sind, damit es zu keiner sog. "Florenverfälschung" kommen kann, sollte doch mal eine Wildpflanze über den Gartenzaun in die umgebende Natur "ausbüchsen".
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Unser Saatgut ist nicht steril, sondern die Blüten können - wenn es eine durch Insekten bestäubte Art ist - von Bienen, Schmetterlingen und mehr genutzt werden.