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Graukresse Samen (Wildform)
Dieses leckere Wildkraut kann hervorragend als Kresseähnliches Gewürz verwendet werden. Gerade die Samen und Blüten schmecken herrlich kresseartig auf dem Brot oder im Dip! Ca. 410 Korn | 0,25g
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Graukresse Samen (Berteroa incana)
Graukresse Samen eignen sich für den Anbau einer ein- bis zweijährigen, aufrecht wachsenden Pflanze mit graugrün behaarten Blättern und zahlreichen kleinen weißen Blüten. Die Graukresse bevorzugt sonnige, warme Standorte mit trockenen bis mäßig frischen, nährstoffarmen und gut durchlässigen Sand- oder Kiesböden.
Schmackhafte Wildkresse mit weißen Blüten für trockene Standorte
Verwendungsmöglichkeiten: Graukresse Samen eignen sich für trockene Wildkräuterbeete, Steingärten, Böschungen, sandige Freiflächen und offene Wildpflanzenbereiche. Blüten und Samen besitzen einen kresseartig würzigen Geschmack und können nach sicherer Bestimmung als Gewürz verwendet werden. Die kleinen weißen Blüten werden von verschiedenen Insekten besucht.
Inhaltsstoffe: Die Graukresse enthält unter anderem Senfölglykoside, die für den kresseartig scharfen Geschmack verantwortlich sind. Die Pflanze enthält außerdem weitere sekundäre Pflanzenstoffe. Für eine vollständige phytochemische Charakterisierung liegen nur begrenzte Daten vor.
Interessante Fakten: Die Blätter und Stängel sind dicht mit sternförmigen Haaren besetzt und erscheinen dadurch graugrün. Die vier weißen Kronblätter sind tief eingeschnitten und wirken deshalb auf den ersten Blick wie acht einzelne Blütenblätter. Die Pflanze bildet zahlreiche Samen und kann sich an offenen, trockenen Standorten durch Selbstaussaat erhalten. Graukresse ist für Pferde giftig und sollte nicht auf Pferdeweiden, Heuwiesen oder anderen Futterflächen für Pferde angebaut werden.
Anbau: Graukresse im Topf? Ja, in einem ausreichend tiefen Topf auf Balkon oder Terrasse | im Beet/Garten? Ja | Reicht bei dichter Reinsaat für etwa 4 m²; als Beimischung in Rasen oder Wildpflanzenflächen entsprechend für eine größere Fläche.
Anbau Graukresse Anleitung 🌱
Schritt 1: Wähle einen geeigneten Standort
Sonnige, warme Standorte auf trockenen bis mäßig frischen, nährstoffarmen und gut durchlässigen Böden. Die Graukresse eignet sich besonders für sandige oder steinige Gartenbereiche, Steingärten, Böschungen und offene Wildpflanzenflächen. Staunässe und dauerhaft feuchte Böden sollten vermieden werden.
Schritt 2: Vorbereitung des Bodens
Lockere den Boden auf und entferne andere Pflanzen, Wurzelunkräuter und Steine. Schwere oder lehmige Böden können mit Sand oder feinem Kies durchlässiger gemacht werden. Kompost und Dünger sind nicht erforderlich, da die Pflanze auch auf mageren Böden gut wächst.
Schritt 3: Aussaat der Graukresse Samen
März bis Mai oder August bis Oktober. Verteile die Graukresse Samen gleichmäßig auf dem vorbereiteten Boden, drücke sie leicht an und bedecke sie nur sehr dünn mit Erde. Eine Kältebehandlung ist nicht erforderlich. Halte die Aussaat bis zur Keimung gleichmäßig feucht. Zwischen den ausgewachsenen Pflanzen sollte später ein Abstand von etwa 20 bis 30 cm eingehalten werden. Bei einer frühen Frühjahrsaussaat können die Pflanzen teilweise bereits im ersten Jahr blühen. Später ausgesäte Pflanzen überwintern häufig als Blattrosette und blühen im folgenden Jahr.
Schritt 4: Bewässerung
Wässere die Samen nach der Aussaat vorsichtig, ohne sie wegzuspülen. Halte den Boden während der Keimung gleichmäßig feucht. Gut entwickelte Pflanzen sind trockenheitsverträglich und müssen später meist nur während längerer Trockenperioden gegossen werden.
Schritt 5: Pflege der Graukresse
Die Graukresse benötigt wenig Pflege und sollte nicht gedüngt werden. Lasse einige Samenstände ausreifen, wenn sich die Pflanze selbst aussäen soll. Soll eine starke Ausbreitung verhindert werden, schneide die Blütenstände vor der Samenreife zurück. Die Pflanze sollte nicht auf Flächen wachsen, deren Aufwuchs als Futter oder Heu für Pferde genutzt wird.
Schritt 6: Blüte der Graukresse
Blüht meist zwischen Juni und Oktober. Bei günstigen Bedingungen entstehen fortlaufend neue Blüten und Samenstände. Die einzelne Pflanze ist meist ein- bis zweijährig, kann sich am geeigneten Standort jedoch durch Selbstaussaat erhalten.
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Unser Saatgut ist:
Heimisch
Wir vertreiben heimische Arten und Arten, die nicht invasiv sind, damit es zu keiner sog. "Florenverfälschung" kommen kann, sollte doch mal eine Wildpflanze über den Gartenzaun in die umgebende Natur "ausbüchsen".
Insektenfreundlich
Unser Saatgut ist nicht steril, sondern die Blüten können - wenn es eine durch Insekten bestäubte Art ist - von Bienen, Schmetterlingen und mehr genutzt werden.
